Hochwasserschutz Rhonekorrektion, Visp


Produkt
SYTEC NaTiS L


Bauherr
Kanton Wallis, Departement für Verkehr Bau & Umwelt, Sion


Unternehmer
Walpen AG, Visp


Planer
ING ViSp7 & Partners, Sierre


Das Hochwasser im Jahr 2000 im Wallis zwischen Gampel und Evionnaz kostete Menschenleben und verursachte Schäden in Millionenhöhe. Mit verschiedenen Massnahmen, darunter Renaturierungen und Schutzdämmen, soll verhindert werden, dass sich eine solche Katastrophe wiederholt. Im Projekt ist vorgesehen, dass auch der Dachs und der Biber entlang der Rhone vom renaturierten Lebensraum profitieren soll. Allerdings lieben es die Tiere, ihre Höhlen in die Schutzdämme zu graben. Schutzdämme müssen bei Hochwasser enormem Druck standhalten und solche Höhlen sind somit eine Gefahr für deren Stabilität. SYTEC wurde beauftragt, Lösungen zu finden, wie Dammstabilität und Lebensraum für diese Tiere in Einklang zu bringen sind.

Dachse und Biber bauen in gewässernähe Röhren und Wohnsysteme mit einem Durchmesser von bis zu 120 cm ins umliegende Erdreich. Die steilen Borde von begrünten Schutzdämmen scheinen den Tieren ideal, um darin ihr Höhlensystem zu graben. Ohne Schutzmassnahmen für die Dämme können auf dem Dammkronen geführte Strassen einbrechen und die Dämme bei Hochwasser sogar bersten.

Bis hier her und nicht weiter!
Das Nagetierschutz-System von SYTEC ist einfach und genial. Innerhalb des Dammes wird SYTEC NaTiS L, ein Drahtgeflecht aus aluzinkbeschichtetem Stahl, eingearbeitet. Untersuchungen zeigten, dass für den Dachs und den Biber eine Maschenweite von 10 x 10 cm ausreichend ist und die Tiere das Geflecht nicht durchzubeissen vermögen. Mit diesem Drahtgeflecht wird definiert, bis wie weit in den Damm hinein man dem Tier den Höhlenbau gestattet. Zum Schutz vor anderen, kleineren Nagern hat SYTEC Schutzgitter mit engeren Maschenweiten im Angebot. Aber diese waren bei den Rhonedämmen nicht erforderlich.

Starthilfe für die Natur

Die Borde der neuen Schutzdämme sollten sich möglichst rasch in einem freundlichen Grün präsentieren. Ohne Schutz hätte starker Regen die Saat weggewaschen und bei intensiver Sonneneinstrahlung wären die jungen Pflanzen vertrocknet. Die Kokosmatte SYTEC K-Tex verhindert dies. Sie ist der ideale und ökologische Erosionsschutz und gleichzeitig eine Anwachshilfe. In einigen Jahren, wenn die Pflanzen feste Wurzeln gebildet haben, wird die Kokosmatte rückstandsfrei verrotten.

 
 
 

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