Zoom: Fundationsbewehrung Bahnstrecke BLT

 

Zoom: Fundationsbewehrung Bahnstrecke BLT

Fundationsbewehrung Bahnstrecke BLT

Produkt


Bauherr

BLT Baselland Transport AG


Unternehmer

Tozzo AG, Vanoli AG, Sersa Group AG


Planer

Gruner AG, Basel

Die grenzüberschreitende BLT-Bahnstrecke zwischen den schweizerischen Ortschaften Rodersdorf und Flüh, via dem französischen Leymen ist in die Jahre gekommen. Nach 43 Jahren sind Schienen, Schwellen und Schotter sanierungsbedürftig. Eine besondere Herausforderung stellte die schlechte Tragfähigkeit des Untergrunds dar. Mindestens einmal im Jahr mussten kostenintensive Stopfarbeiten am Bahntrassee ausgeführt werden. Bei den Projektbesprechungen wurde rasch deutlich, dass die Lösung im Einsatz einer Fundationsarmierung liegt. Damit kann mit einer geringen Aufbauhöhe die Stabilität des Bahntrassee und somit eine lange Lebensdauer der sanierten Bahnstrecke gewährleistet werden. Als seitlichen Abschluss wurde die Bankettsicherung von SYTEC gewählt. Nach der Totalsanierung mit Fundationsbewehrung werden trotz höherer Fahrplanfrequenz nur noch alle zwei Jahre Unterhaltsarbeiten am Schotterbett ausgeführt. Die Lebensdauer der Fundation ist auf 80 Jahre ausgelegt.

Früher war es im Bahnbau ausreichend, den natürlichen Boden mit ausreichend Schotter zu überdecken. Höhere Geschwindigkeiten, grössere Lasten und kompromisslose Sicherheit machen den Bahnbau heute wesentlich anspruchsvoller. Eine Totalsanierung ist nicht nur kostenintensiv, sie macht auch den Einsatz von Ersatzbussen unausweichlich. Das stört in einer grossen Agglomeration wie Basel das Konzept des öffentlichen Verkehrs, mit aufeinander abgestimmten Taktfahrplänen, erheblich. Deshalb gilt hier ganz besonders, dass Bautechniken gewählt werden, die einen raschen Baufortschritt ermöglichen.

Fundationsbewehrung auf schlechtem Grund
Die Verstärkung der Fundationsschicht mit der Fundationsbewehrung verbessert die Tragfähigkeit bei gleichzeitiger Optimierung der Aufbauhöhe. In der Kombination mit Geovlies oder -gewebe wird zusätzlich der "Pumpeffekt" verhindert und somit die langfristige Tragfähigkeit sichergestellt. All das sind entscheidende Faktoren zur langfristigen Qualitätssicherung des Gesamtsystems und zur Reduktion der Unterhaltsarbeiten